28.07.26

Ransomware 2026: E-Mail und gestohlene Identitäten werden zum größten Einfallstor

Cybersecurity · Ransomware · Sophos

Ransomware 2026: Schutz muss bei E-Mail und Identitäten beginnen

Der aktuelle Sophos „State of Ransomware 2026“ basiert auf den Erfahrungen von 2.158 IT- und Sicherheitsverantwortlichen aus 17 Ländern, deren Unternehmen innerhalb der vergangenen zwölf Monate von Ransomware betroffen waren. Die Ergebnisse zeigen eine deutliche Verschiebung der Angriffsmethoden.

Die wichtigsten Erkenntnisse

  • E-Mail ist das wichtigste Einfallstor: Schädliche E-Mails und Phishing waren zusammen für die Hälfte der untersuchten Vorfälle verantwortlich.
  • Gestohlene Zugangsdaten bleiben kritisch: Kompromittierte Anmeldedaten wurden bei 23 Prozent der Angriffe als Ursache genannt.
  • Identitätsbasierte Angriffe dominieren: Laut Sophos begannen 79 Prozent der Ransomware-Angriffe mit einer identitätsbezogenen Angriffsmethode.
  • MFA-Lücken werden ausgenutzt: Eine teilweise aktivierte Mehrfaktor-Authentifizierung reicht nicht aus, wenn beispielsweise VPN, Firewall-Verwaltung oder ältere Anwendungen ungeschützt bleiben.

Was Unternehmen jetzt prüfen sollten

Ein wirksames Schutzkonzept verbindet E-Mail-Sicherheit, SPF, DKIM und DMARC mit flächendeckender Mehrfaktor-Authentifizierung, regelmäßigen Updates, Endpoint Protection sowie einer aktiven Überwachung verdächtiger Aktivitäten. Ebenso wichtig sind getestete, vom Produktivsystem getrennte Datensicherungen.

Gerade kleine und mittlere Unternehmen benötigen Lösungen, die Angriffe nicht nur erkennen, sondern bei verdächtigen Konten, Geräten und Netzwerkverbindungen schnell reagieren können.


Quelle und weiterführende Informationen: Offizielle Hersteller- bzw. Behördeninformation